Elektronische Komponenten des RC-Helis

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Inhaltsverzeichnis

Fernsteuerung

Gehäusetypen

  • Handsender:
  • Pultsender:

Sender ohne/mit Prozessor

  • ohne Prozessor
    • Vorteile:
    • Nachteile:
  • mit Prozessor
    • Vorteile:
    • Nachteile:

Frequenzband und Kanäle

Frequenzübersicht

  • Deutschland
Frequenzband Kanal Frequenz (Mittenfrequenz) in MHz Kommentar
27 Mhz-Band 4 - 19, 24, 30 26,995 - 27,145

27,195, 27,255

"Altes" Band.

Durch die allgemeine Verwendung sehr unsicher!

35 MHz A-Band 61 - 80 35,010 - 35,200 Die Frequenzen 35,010 - 35,200 MHz und 35,820 - 35,910 MHz dürfen nur zur Fernsteuerung von Flugmodellen genutzt werden.
35 MHz B-Band 181 - 191 35,820 - 35,910
40 MHz-Band 50 - 53 40,665 - 40,695 Die Frequenzen 40,665 MHz - 40,695 MHz dürfen für Modelle aller Art genutzt werden
54 - 92 40,715 - 40,735

40,765 - 40,785

40,815 - 40,835

40,865 - 40,885

40,915 - 40,935

40,965 - 40,985

Die Frequenzen 40,715 MHz - 40,985 MHz dürfen nicht zur Fernsteuerung von Flugmodellen genutzt werden.

Weitere Infos Vfg. 53/2003 Allgemeinzuteilung von Frequenzen für die Benutzung durch die Allgemeinheit für Modellfunk (Funkanwendungen zur Fernsteuerung von Modellen)

Frequenzfestlegung

durch Quarze

Standardquarze
Doppel-Super-Quarze, DS-Quarze

DS-Quarze machen NUR im Empfänger sinn, da dort mit ZWEI Zwischenfrequenzen gearbeitet wird (DS-> DoppelSuper -> d.h. zwei Zwischenfrequenzen). Das Prinzip von den Zwischenfrequenzen ist, dass die empfangenen Signale zuerst auf eine Zwischenfrequenz gemischt , dort nochmal gefiltert und dann weiter verarbeitet werden. Man macht diesen Schritt von Super-Empf. zu Doppelsuper-Empf. um bessere Empfangsqualitäten zu erreichen (z.B. Bessere Unterdrückung der Spiegelfrequenz) - beim Sender ist das egal, auf wie viele Zwischenschritte die Hochfrequenz erzeugt wird.

Somit gibt es für Sender KEINE DS-Quarze.

durch Synthesizer

Modulationsarten

Modulation

  • AM
  • FM
    • PPM
    • PCM

Funktionsbelegung, Mode

Mit dem Fernsteuermodus wird die Zuordung der Fernsteuerfunktionen zu den Knüppelachsen beschrieben. Im englischen Sprachraum ist dies der 'Mode'. Die verschiedenen Modi sind wie folgt belegt.

Funktionen der Kreuzknüppel

Funktionen der

Kreuzknüppel

   Nick links      Pitch Rechts
   Pitch links     Nick Rechts
Heck links
Roll rechts
Modus 1
        Nick       Pitch            
         I           I       
 Gier ---o---     ---o--- Roll   
         I           I       
Taumelscheibe getrennt        

 
Modus 2
       Pitch        Nick
         I           I               
 Gier ---o---     ---o--- Roll
         I           I
Taumelscheibe rechts
Der meist genutzte Modus, vor allem 
im englischen Sprachraum und Asien.
Roll links
Heck rechts
Modus 3
        Nick       Pitch
         I           I               
 Roll ---o---     ---o--- Gier
         I           I               
Taumelscheibe links

 

Modus 4
       Pitch        Nick
         I           I               
 Roll ---o---     ---o--- Gier       
         I           I               
Taumelscheibe getrennt
Pitch links
Meist von Umsteigern von 
Flächenflugzeugen auf Helis benutzt.

Pitchmodus

Zusätzlich wird auch unterschieden, ob Pitch durch:

  • drücken (Knüppel nach vorn, vom Körper weg => positives Pitch, Knüppel nach hinten, zum Körper hin => negatives Pitch)
  • ziehen (Knüppel nach hinten, zum Körper hin => positives Pitch, Knüppel nach vorn, vom Körper weg => negatives Pitch)

gesteuert wird.

Die Möglichkeit dies frei auszuwählen unterstützen allerdings nicht alle Fernsteuerungen!

Spezielle Funktionen

Expo: Mit Expo(nential) lässt sich die Steuercharakteristik folgendermaßen verändern: Normal = linear. Ein halber Ausschlag am Knüppel ist ein halber Ausschlag des Servos. Mit Expo = nicht mehr linear. Ein halber Ausschlag am Knüppel ist z. B. ein 1/4 Ausschlag am Servo, ein dreiviertel Ausschlag am Knüppel ein halber usw. Dabei wird aber der Gesamtweg nicht begrenzt, Vollausschlag = Vollausschlag. Das dient i. d. R. dazu, die Steuerreaktion um die Knüppelmitte weicher zu machen. Man kann damit aber auch umgekehrt arbeiten, um den Heli giftiger abzustimmen.

Dual-Rate: Mit Dual-Rate werden die Servoausschläge gleichmäßig verringert oder vergrößert. Die Kurve (mit Expo) oder Gerade (ohne Expo) wird dabei für beide Vollausschläge gleichermaßen angepasst.

Beides nicht zu verwechseln mit Servo-Feineinstellung (Mitte, Endausschläge), die eher zum "kalibrieren" z.B. von 3 Taumelscheibenservos verwendet werden.

Expo und Dual-Rate lassen sich bequem auf Schalter legen oder mit Flugphasen verbinden, so dass man für Schwebeflug eine andere Steuercharakteristik programmieren kann als für Schnellflug oder Kunstflug.

Heli-spezifische Funktionen

Gaskurve

  • Pitch steuert Vergaserservo
  • Mehrpunkt-Gaskurve

Heckrotormischer

Autorotation

eine Flugphase in der der Motor ausgeschaltet bzw. ausgekuppelt und evtl. die Gyro-Einstellung verändert wird

Flugphasen

mindestens 2 Flugphasen

Standardflugphasen

Senderklassen

Die nachfolgende Auflistung stellt den Versuch da die augenblicklich meist verwendeten Sender zu staffeln.
Aber auch hier gilt:

"Kaufst du billig, kaufst du zweimal!"

Einsteiger

  • Futaba FX18

Alleskönner

  • Futaba FF9 Super
  • Futaba FF10
  • Graupner MC22 / MX22

Topmodelle

  • Futaba FC28 (eingestellt in 2006?)
  • Futaba T12FG
  • Futaba FX30
  • Graupner MC24
  • Graupner MX24
  • MPX Royal EVO 9 Pro

State of the Art

  • Futaba T14
  • Futaba FX40 (ab 2006)

Empfänger

Stromversorgung

Servo, Rudermaschine

Ein Servo bezeichnet in der Elektrotechnik einen Verbund aus Ansteuerungseinheit und Antriebseinheit. Dies kann beispielsweise ein Elektromotor samt seiner Regelungselektronik sein. Im allgemeinen Sprachgebrauch werden Servos meist mit Servomotoren verwechselt.

Am bekanntesten sind Servos aus dem Modellbau. Hierbei handelt es sich meist um einen DC-angesteuerten Motor. Zu diesem gehören drei Anschlussdrähte: die Versorgung (VCC), Masse (GND) und eine Kontrollleitung (PW). Servos im Modellbau werden weitgehend über eine Pulsweitenmodulation (PWM) angesteuert. Über die Breite der Pulse wird der Winkel, auf den der Servoarm gestellt werden soll, gesteuert. Gängig ist ein 50-Hz-Signal (20 ms Periodenlänge), welches zwischen 1 ms (linker Anschlag) und 2 ms (rechter Anschlag) auf High-Pegel und den Rest der Periodenlänge auf Lo-Pegel ist. Ähnlich dient die Pulsbreitensteuerung von Gleichstromdirektantrieben der Drehzahlregelung.

Ein kleiner Nachteil von Servos im Modellbau ist, dass man nicht abfragen kann, ob der Servo überlastet ist, was dazu führt, dass man auch nicht feststellen kann, ob der Servo überhaupt in der Lage ist, die gewünschte Position anzufahren.

Gyroskop (Gyro, Kreisel) für Heckrotorstabilisierug

Relativ häufig wird als Kreisel der GY-401 verwendet.

Drehzahlregler für Hauptrotor

siehe Elektroantrieb

Stromversorgung mit Akkus

Persönliche Werkzeuge