Elektronische Komponenten des RC-Helis
Aus RC-Heli-Wiki
Inhaltsverzeichnis |
Fernsteuerung
Gehäusetypen
- Handsender:
- Pultsender:
Sender ohne/mit Prozessor
- ohne Prozessor
- Vorteile:
- Nachteile:
- mit Prozessor
- Vorteile:
- Nachteile:
Frequenzband und Kanäle
- Deutschland
| Frequenzband | Kanal | Frequenz (Mittenfrequenz) in MHz | Kommentar |
| 27 Mhz-Band | 4 - 19, 24, 30 | 26,995 - 27,145
27,195, 27,255 | "Altes" Band. Durch die allgemeine Verwendung sehr unsicher! |
| 35 MHz A-Band | 61 - 80 | 35,010 - 35,200 | Die Frequenzen 35,010 - 35,200 MHz und 35,820 - 35,910 MHz dürfen nur zur Fernsteuerung von Flugmodellen genutzt werden. |
| 35 MHz B-Band | 181 - 191 | 35,820 - 35,910 | |
| 40 MHz-Band | 50 - 53 | 40,665 - 40,695 | Die Frequenzen 40,665 MHz - 40,695 MHz dürfen für Modelle aller Art genutzt werden |
| 54 - 92 | 40,715 - 40,735
40,765 - 40,785 40,815 - 40,835 40,865 - 40,885 40,915 - 40,935 40,965 - 40,985 | Die Frequenzen 40,715 MHz - 40,985 MHz dürfen nicht zur Fernsteuerung von Flugmodellen genutzt werden. |
Frequenzfestlegung
durch Quarze
Standardquarze
Doppel-Super-Quarze, DS-Quarze
DS-Quarze machen NUR im Empfänger sinn, da dort mit ZWEI Zwischenfrequenzen gearbeitet wird (DS-> DoppelSuper -> d.h. zwei Zwischenfrequenzen). Das Prinzip von den Zwischenfrequenzen ist, dass die empfangenen Signale zuerst auf eine Zwischenfrequenz gemischt , dort nochmal gefiltert und dann weiter verarbeitet werden. Man macht diesen Schritt von Super-Empf. zu Doppelsuper-Empf. um bessere Empfangsqualitäten zu erreichen (z.B. Bessere Unterdrückung der Spiegelfrequenz) - beim Sender ist das egal, auf wie viele Zwischenschritte die Hochfrequenz erzeugt wird.
Somit gibt es für Sender KEINE DS-Quarze.
durch Synthesizer
Modulationsarten
- AM
- FM
- PPM
- PCM
Funktionsbelegung, Mode
Mit dem Fernsteuermodus wird die Zuordung der Fernsteuerfunktionen zu den Knüppelachsen beschrieben. Im englischen Sprachraum ist dies der 'Mode'. Die verschiedenen Modi sind wie folgt belegt.
Funktionen der Kreuzknüppel
| Funktionen der
Kreuzknüppel |
Nick links Pitch Rechts |
Pitch links Nick Rechts |
Heck links Roll rechts | Modus 1
Nick Pitch
I I
Gier ---o--- ---o--- Roll
I I
Taumelscheibe getrennt | Modus 2
Pitch Nick
I I
Gier ---o--- ---o--- Roll
I I
Taumelscheibe rechts Der meist genutzte Modus, vor allem im englischen Sprachraum und Asien. |
Roll links Heck rechts | Modus 3
Nick Pitch
I I
Roll ---o--- ---o--- Gier
I I
Taumelscheibe links | Modus 4
Pitch Nick
I I
Roll ---o--- ---o--- Gier
I I
Taumelscheibe getrennt Pitch links Meist von Umsteigern von Flächenflugzeugen auf Helis benutzt. |
Pitchmodus
Zusätzlich wird auch unterschieden, ob Pitch durch:
- drücken (Knüppel nach vorn, vom Körper weg => positives Pitch, Knüppel nach hinten, zum Körper hin => negatives Pitch)
- ziehen (Knüppel nach hinten, zum Körper hin => positives Pitch, Knüppel nach vorn, vom Körper weg => negatives Pitch)
gesteuert wird.
Die Möglichkeit dies frei auszuwählen unterstützen allerdings nicht alle Fernsteuerungen!
Spezielle Funktionen
Expo: Mit Expo(nential) lässt sich die Steuercharakteristik folgendermaßen verändern: Normal = linear. Ein halber Ausschlag am Knüppel ist ein halber Ausschlag des Servos. Mit Expo = nicht mehr linear. Ein halber Ausschlag am Knüppel ist z. B. ein 1/4 Ausschlag am Servo, ein dreiviertel Ausschlag am Knüppel ein halber usw. Dabei wird aber der Gesamtweg nicht begrenzt, Vollausschlag = Vollausschlag. Das dient i. d. R. dazu, die Steuerreaktion um die Knüppelmitte weicher zu machen. Man kann damit aber auch umgekehrt arbeiten, um den Heli giftiger abzustimmen.
Dual-Rate: Mit Dual-Rate werden die Servoausschläge gleichmäßig verringert oder vergrößert. Die Kurve (mit Expo) oder Gerade (ohne Expo) wird dabei für beide Vollausschläge gleichermaßen angepasst.
Beides nicht zu verwechseln mit Servo-Feineinstellung (Mitte, Endausschläge), die eher zum "kalibrieren" z.B. von 3 Taumelscheibenservos verwendet werden.
Expo und Dual-Rate lassen sich bequem auf Schalter legen oder mit Flugphasen verbinden, so dass man für Schwebeflug eine andere Steuercharakteristik programmieren kann als für Schnellflug oder Kunstflug.
Heli-spezifische Funktionen
Gaskurve
- Pitch steuert Vergaserservo
- Mehrpunkt-Gaskurve
Heckrotormischer
Autorotation
eine Flugphase in der der Motor ausgeschaltet bzw. ausgekuppelt und evtl. die Gyro-Einstellung verändert wird
Flugphasen
mindestens 2 Flugphasen
- Normale Flugphase
- Autorotation
Standardflugphasen
Senderklassen
Die nachfolgende Auflistung stellt den Versuch da die augenblicklich meist verwendeten Sender zu staffeln.
Aber auch hier gilt:
- "Kaufst du billig, kaufst du zweimal!"
Einsteiger
- Futaba FX18
Alleskönner
- Futaba FF9 Super
- Futaba FF10
- Graupner MC22 / MX22
Topmodelle
- Futaba FC28 (eingestellt in 2006?)
- Futaba T12FG
- Futaba FX30
- Graupner MC24
- Graupner MX24
- MPX Royal EVO 9 Pro
State of the Art
- Futaba T14
- Futaba FX40 (ab 2006)
Empfänger
Stromversorgung
Servo, Rudermaschine
Ein Servo bezeichnet in der Elektrotechnik einen Verbund aus Ansteuerungseinheit und Antriebseinheit. Dies kann beispielsweise ein Elektromotor samt seiner Regelungselektronik sein. Im allgemeinen Sprachgebrauch werden Servos meist mit Servomotoren verwechselt.
Am bekanntesten sind Servos aus dem Modellbau. Hierbei handelt es sich meist um einen DC-angesteuerten Motor. Zu diesem gehören drei Anschlussdrähte: die Versorgung (VCC), Masse (GND) und eine Kontrollleitung (PW). Servos im Modellbau werden weitgehend über eine Pulsweitenmodulation (PWM) angesteuert. Über die Breite der Pulse wird der Winkel, auf den der Servoarm gestellt werden soll, gesteuert. Gängig ist ein 50-Hz-Signal (20 ms Periodenlänge), welches zwischen 1 ms (linker Anschlag) und 2 ms (rechter Anschlag) auf High-Pegel und den Rest der Periodenlänge auf Lo-Pegel ist. Ähnlich dient die Pulsbreitensteuerung von Gleichstromdirektantrieben der Drehzahlregelung.
Ein kleiner Nachteil von Servos im Modellbau ist, dass man nicht abfragen kann, ob der Servo überlastet ist, was dazu führt, dass man auch nicht feststellen kann, ob der Servo überhaupt in der Lage ist, die gewünschte Position anzufahren.
Gyroskop (Gyro, Kreisel) für Heckrotorstabilisierug
Relativ häufig wird als Kreisel der GY-401 verwendet.
Drehzahlregler für Hauptrotor
siehe Elektroantrieb
